28' Einleitung.
saß nunmehr, nebst Gasion de Foix, Herzog vonNemours, bey diesem guten Könige die Stelle derbeyden Söhne, die er verlohnen hatte.,
Im Jahr Indeß hatte ein neuer Tractat, der zu Blols
1504- geschlossen wurde, den Tractat von Lion bestätigt,Prinzen von Spanien das Versprechen, ihmdie Prinzcßinn Claudia zur Gemahlinn zu geben,erneuert, und schien der Gräfinn von Angoulemeund ihrem Sohne die letzte Hoffnung zu rauben;denn um diesem Tractate mehr Gewicht zu geben,hakte man ihn von den Großen des Reiches, vonden Prinzen vom Geblüts, vom Herzoge von Va-loiö selbst, unterzeichnen lassen. Die Gräfinn vonAngouleme verlohr den Muth nicht. Sie sah baldein, was für ein Mittel ein solches Uebel erforderte;sie errieth, daß der König diesen Tractat nicht sehrgern unterzeichnet hatte, daß seine Gefälligkeit fürdie Königinn, und die Umstände alles gethan hat-ten, und daß es der König demjenigen Dank wis-sen würde, der ihn in das glückliche Unvermögensetzte, einen Vertrag zu erfüllen, der dem Staateso nachtheilig war. In der That brachte Claudia,durch diese Vermählung, dem österreichischen Hausenicht nur Bretagne, als ihr mütterliches Erbtheil,
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Carl der Schöne, und Ludwig der xn. kein« Linienachgelassen habe», da sie alle ohne männliche Erbengestorben find; und daß die beyden Linien Philipps vonValois, und Franz des I. deren diese von jener ent-sprossen war, denselben Namen, Valois, geführethaben.