Band 
Erster Theil.
Seite
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Zo Einleitung.

des ContraktS vor sich. „Die älteste Prinzeßinn,„sagte sie, wird die Krone bekommen, da sie den„muthmaßlichen Kronerben heiralhet. Das Her.„zogthum wird also auf die jüngere fallen, und diese„soll den Prinzen von Spanien heirathen. Hier«„durch wird man zugleich die Wünsche der Nation,„welche die Vermahlung Claudtens mit Franzen„verlangt, und die Verbindungen mit dem Prinzen„von Spanien erfüllen. Der Schade, der für„Frankreich daraus entstanden seyn würde, wenn„das Erbe des Vaters und der Mutter zusammen„an das österreichische Haus gekommen wäre, wird„nunmehr um die Hälfte vermindert werden. Clau«„dia wird die Ansprüche auf das Maylandische be.„halten; Renata wird nur Bretagne bekommen,„und die Bretagner werden ihren Wunsch, einen„eignen Herzog zu haben, erhalten.

Anna wollte nicht sehen, so sehr war sie durchihren Haß wider die Gräfinn von Angouleme ver.blendet, wie sehr dieser Plan ihren eignen Absich-ten für die Freyheit ihres Herzogkhums zuwiderwar; daß, wenn die Bretagner sich einen eignenHerzog wünschten, es ein Herzog war, der sie selbstregieren, und bey ihnen wohnen, nicht durch einenfremden Statthalter sie regieren lassen sollte; unddaß endlich, wenn einmal Bretagne ein Stück ei-nes großem Reichs werden mußte, eö weit besserwar, daß es eine Provinz von Frankreich würde,mit dem es außerdem so viele Bande vereinigten,als eine spanische oder österreichische Provinz. DerKönig sah wohl ein, daß feine Gemahlinn mit die.

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