z6 ^ Einleitung.'
hatte so viel Hochachtung für sie, baß er oft in denwichtigsten Geschäfften ihrem Rathe sich unterwarf.Diese kleinen Umstände können in einer GeschichteFranz des l nicht ganz gleichgültig seyn, unter des-sen Herrschaft die Galanterie nicht weniger, als dieTapferkeit und die Talente regierten.
Erste Feldzüge Franz des I. u. s. w.bis auf den Tod Lli-wigs des xn.
EAach dem Tode Gastonü de Folx hatte die ganzeZärtlichkeit Ludwigs den XU. sich auf denHerzog von Vakois vereinigt, und der Herzog vonValois brennte für Verlangen, Ludwig dem XII»ein zweyter Gaston zu werden; der Ruhm diesesjungen Helden entflammte ihn zu einer edlen Nach-eiferung. Er that seine ersten Feldzüge in diesemunglücklichen Kriege, in welchem Frankreich, vonallen Seiten angegriffen, mit ungleichen Kräften,1512. und mit Mühe, wider ganz Europa rang, undgleichwohl noch wagte, seinen unterdrückten Bun-desgenossen Beystand zu geben. Ein Heer, wel-ches der Herzog von Longuevitle, und der Carl vonBourbon, der nachher so berühmt wurde, anführ-ten, zog gegen Navarra, um Johann von Albertin dieses Königreich wieder einzusehen, das ihm mitUnrecht entrissen worden war; aber ein traurigesMißverständnis welches die beyden Generale ent-zweyte, wurde dem Fortgange dieses Heeres hin»derlich K). Der König', der dxm jungen Gaston
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