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das Commando in Italien mit so viel Vortheil an-vertraut hatte, ließ dem jungen Valoiö das Com-mando i>r Armee in Navarra nehmen. Bey sei-ner Ankunft verschwand alle Zwietracht. Die
Ehrfurcht, die seinem Stande gebührte, seine Höf-lichkeit, die Achtung, die er den beyden Generalenbezeigte, die ihm itzt untergeordnet waren, vornehmelieh die brennende Ruhmbegierde, dieser keimendeHeldcnmuth, der die Zeit aufzublühen nicht erwar-ten konnte, der in seinen Augen stralte, und alleseine Bewegungen beseelte, unterwarf ihm die Her«zen der ganzen Armee. Sie flog den Spaniernentgegen/ die sich bey St. Jean de Picd-de-Porcgelagert hatten, und den Eingang der Pyrenäensperrten c); sie forderte den Herzog vock Alba *)zur Schlacht auf, der kurz vorher Navarra soschnell, obgleich mit wenig Mühe, erobert hatte.Der Herzog von Valoiö sitzte sich vor, denselbenRuhm zu erwerben, den Gaston bey Ravenna er-langt halte, wenn er auch mitten in dem Siege,wie dieser, umkommen sollte; aber der Herzog vonAlba antwortete mit Klugheit auf die Ausforde«rung, daß der König sein Herr ihm verboten hatte,seine neue Eroberung auf den ungewissen AuSgangeiner Schlacht zu sitzen 6). Indeß zwangen ihndie Franzosen, den Eingang der Gebirge zu verlas«C z sen,
c) Petrus äe ^n^IeriÄ, Lpill. ;oi. >k sieg. IvlariLnz..ksvin lull. äe d^svarre.
') Friedrich von Toledo.
»l) klsrtili äu Lells/ I. l.