^ Einleitung.
Färse, den König mit bleichem Gesicht und giert*gen Augen, die auf ein Gefäße voll Gold geheftetwaren, vorzustellen« Der König sah, daß manihn meynte, unh begnügte sich zu sagen; Ich willlieber die Hofleute über meinen Geiz lachen,als das Vdik über meinen Aufwand wemmsehen.
Diese unbillige Beschuldigung des Geizes ist ,nur zu oft wiederholt worden, theils aus Verlernn« >düng, theils aus Irrthum, dem Wiederschalle der !Verleumdung -).„ Denn so groß,sagt Guiccia»din sehr vernünftig, ist die Verherbniß der Diene„schen, daß die Verschwel,düng der Könige,„ob sie gleich von der Unterdrückung desVoft §„kes unzertrennlich ist, doch mehr bewundert ^„wird, als eine weise Sparsamkeit, die sich das„Volk zu drücken hütet.
Ludwig sah mit Kummer den Keim dieser Der«schwendung, dieser Mutter der Erpcssungen, in demHerzoge von Valois. Ach! sagte er zuweilen, iwir arbeiten vergebens, dieser große Junge '
Wird alles verderben. ^
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Ludwig dem XU, sagt man noch, fehlt« die !Klugheit; seine Bundsgenossen, seine Feinde betro,gen ihn immer ungestraft; er band sich die Hände >durch Tractaten, die er allein erfüllte; er erschöpftesich in Kriegen, bey denen bet Vortheil nie für ihnwar. Man muß bekennen, daß Ludwig der XU.für das Jahrhundert, in dem er lebte, zu edelmü-tig
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