Band 
Erster Theil.
Seite
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-or Einleitung.

daß aller dieser Prätendenten Ansprüche rechtmäßigwaren, weil sie alle vom Kaiser die Investitur be-kommen hatten.

Muren unter der Menge politischer Rechte, dieder M.'cht und den Umständen gemäß bald wirk-lich, bald schimärisch sind, sind ihre zwey, die manallezeit an einem stärker» und allgemeiner» Charak-ter von den andern unterscheidet. Diese sind dieRechte der Geburt, und die Rechte der Traktaten;denn diese gehören zum natürlichen Rechte. DasHaus Orkanö hatte sie beyde; so machte sich auchFranz o- r >. bey seiner Gelangung zum Thronekein Beo. nken mit dem königlichen Titel von Frank-reich den Titel eines Herzogs von Meyland anzu-nehmen.

Genua.

k>ranz der I. besaß auch Rechte auf den Genuesi-O scheu Sraat, die er keineswegeS zu vernachläs-sigen dachte. Die Genueser waren seit langer Zeit,durch ihre Unbeständigkeit und durch ihre Zwistig-keiten, das Unglücklichste Volk in Europa. DerAdel war tyrannisch, die Bürgerschaft aufrührisch;die vornehmsten Familien stritten miteinander umdie Regierung, und zerfleischten in die Wette dieEingeweide der Republik, unter dem Vorwande,die Freyheit derselben zu sichern ^). Die Spinolaund die Doria von einer Seite, die Fiesco und dieGrimaldi von der andern, beständig eifersüchtig,

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