Einleitung. - 1Z9
eine" Edelmukh, die sie gehabt haben mag; aberihr Einfluß auf den Geist des Königes, der An.theil, den sie an der Regierung gehabe hat, er.laubt nicht, sie für ganz unschuldig an den Bttrü-gereyen ihres Gemahls zu halten.
Der Erzherzog Philipp, ein Sohn des KaisersMaximilian und Mariens von Burgund, harte sichmit dir Prinzeßmn Johanna, einer Tochter Terd«.nandS und IsabcllenS, vermahlt. Diese Prinzes-sinn, die zur Zeit ihrer Vermahlung noch en.eirBruder hatte, trart nachher all-un in Besitz d-rganzen spanischen Erbfolge. Das glücklicheOesterreich brauchte nichts als Vermahlumgen *), sich zu erheben. Der Tod JsabellcuSmachte Ferdinanden zum Feinde seines Schwie-I gersohus, weil Philipp über Eastilien das Erbtheil
! ^ziabellens, und folglich auch Iohannens seiner Ge.
mahlinn herrschen wollte. Damals vermählte sichFerdinand wieder mit Germainen de Foix, einerNichte Ludwigs des Xll. und Schwester des un.sterblichen Gaston. Aber Philipp war ihm nicht/ lange im Wege; dieser liebenswürdige Prinz wurdeseinen Staaten nur gezeigt, und starb im Jahre1506. Man ermangelte nicht, von feinem Schaue-gervater zu argwöhnen, daß er ihn vergiftet hatte.
> Die Gemahlinn des verstorbenen Prinzen, die bey
' seinem
') Man kennt die Verse auf das Glück des österreichi-schen Hauses in Vermahlungen:
Ilcllä AerLiU fortes, M /'e/r'.v
guLe diaez alüs, äat tibi re^nrVcnu;.