Band 
Erster Theil.
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Einleitung.

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seinem Leben ihn so sehr geliebt hakte, daß sie vorZärtlichkeit und Eifersucht oft den Verstand der-lohr, wurde vor Betrübniß über seinen Tod rasend.Trostlos und ihres Verstandes völlig beraubt, irrtesie durch ganz Spanien umher, und schleppte denLeichnam ihres Gemahls nach sich, indem sie ihrenSchmerz und ihre Raserey mit diesem traurigen An.blicke nährte. Zuletzt schloß sie sich in das Schloßvon Tordesillas ein, oder man ließ sie vielmehr dar-innen einschließen ; der übrige Theil ihres Lebenswar nichts mehr, als ein trauriges und demüthi-gendes Zeugniß von dem Elende der Menschen, unddem Nichts aller irdischen Hoheit.

Der Erzherzog Philipp hinterließ zween Söhne,'Earln und Ferdinand. Carl war der Mittelpunkt,auf den die ganze Macht Spaniens und des öster«reichischen Hauses zusammen fallen sollten. Ferdi-nand der Katholische trat wieder in den Besitz vonCastilien, das er itzt im Namen seines Enkels be-herrschte, da indeß der junge Carl unter der Auf.ficht des Herrn von Crouy-Chievres in den Nieder-landen, dem Erbteile Mariens von Burgund, sei«ner Großmutter, erzogen wurde. Der ErzherzogFerdinand, Carls jüngerer Bruder, wurde in Spa-nien erzogen.

Man konnte leicht urtheilen, daß der Königvon Spanien Franz dem l. in seinem Unternehmenauf Meyland, nicht günstig seyn würde, da diesesHerzogthum unter französischer Botmäßigkeit den

Franzo.

n) ), 2A.