Band 
Erster Theil.
Seite
146
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146 Einleitung.

Brüder von Heinrich dem Vll. und Heinrichdem VM. verfolgt wurde, hatte sich nach Frank-reich geflüchtet. Aber in den Traktaten zwischenbeyden Kronen wurde beständig bedungen, daß derHerzog von Suffolk aus Frankreich gehn sollte.In diesen Fällen begab er sich nach Deutschland;aber kam immer wieder zurück, so oft sich derKrieg zwischen Frankreich und England entzünd, te,und diente in der französischen Armee, zu der er je-desmal einige Verstärkungen aus Deutschland mitsich brachte.

Die Herren von Pools hatten kein offenbaresRecht auf die englische Krone; denn wenn Hemrichder Vlll. durch die Rechte des Hauses Laucaster re>>gierte, so waren diese Rechte ihnen entgegen ; oderwenn er durch die Rechte seiner Mutter, die ausdem Hause von Pork war, regiertes so war sie eineTochter Eduard tV. und daö Haus Poole stammtenur von dem Herzoge von Clarence, dem jüngernBruder Eduards. Indeß war der Herzog vonSuffolk ein Werkzeug zu Unruhen *), welches

Franz

') Martin du Bellay, der dieses Herzogs von Suffolk,den er selbst gekannt hatte, in seinen Mcmoires er-wähnt, hat ganz vergessen, wer er war; er sitzt vor-^ aus, daß dieser Herr auS dem Hause Lancaster, undHeinrich der Vll. aus dem Haust Aork war; er ver-wechselt auch die Zeichen dies? beyden Hausier, ergiebt den Jorks die rothe, und den Üankaßern dieweiß« Rose. S'ine ganze Erzäblung verrö.h endlicheine ziemlich große Unwissenheit in der engliichm T» /schichte.