Einleitung. 147
Franz der I. bey Gelegenheit wider England brau-chen konnte; es war ein Funke, aus dein man dievorigen Feuersbrünste wieder anblasen konnte.Heinrich der VIU. war dadurch um so viel mehr ge.nöthiget, den Frieden mit Frankreich zu unterhalbten, welches überdem noch ein andres Mittel besaß,ihn zu beunruhigen, oder im Zaum zu halten, undzu verhindern, daß er sich nicht zu sehr in dieGeschäfte von Italien mengte; dieses Mittelwar Frankreichs alte und standhafte Verbindungmit Schottland.
Schottland.
( 9 ?eit langer Zeit schon gab England sich alleMühe, diesen Staat mit seiner -Monarchiezu vereinigen, und hatte noch nicht dazu gelangenkönnen. Dix Schottländer hatten immer Hülfebey Frankreich gefunden, und aus einer billigenErkenntlichkeit niemals ermangelt, in England nütz-liche Diversionen zu machen, wenn dieses die Fran-zosen angriff.
Das Haus Stuard, welches seit 1^71 denThron von Schottland einnahm, hat unter allen kö«täglichen Häusern den ehrwürdigen Titel des Un-glücklichen durch eine Reihe von Widerwärtigkei-ten verdient, die man noch nicht hat endigen sehn ^).Iakpb der l. war, nach einer achtzehnjährigen Ge-fangenschaft in England, vdn seinen eignen Unter,thanen ermordet worden. Seine Töchter hatten
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