Erstes Kapitel. 2n
„sigkeiten durch eine List vor, die ihr Verfahren„und die Umstände rechtfertigen; bemächtigt euch„des Geldes, das man nach Bufalera bringt,„opfert zuerst den Lautrer und den Bastard von„Savoyen eurer Politik auf; marfchirt den Augen«„blick gegen das Lager der Franzose», ihre Unklug,„heit bereitet ihre Niederlage; sie glauben, euer Ur-„theil über eure Vortheile geblendet zu haben; sie„glauben, euch den Frieden abgezwungen zu haben,„sie sind stolz darauf, sie lassen die Venezianer sich„zurück ziehen, sie beobacht- n weder Ordnung, noch„Kriegszucht; ihr werdet sie eben so überraschen,„wie sie den Colonna in Villafranca überrascht ha«„ben; laßt sie unter euren Streichen fallen, laßt ih-„ren Kvnig in einer ewigen Gefangenschaft seufzen; ^„sein Schicksal lehre die Franzosen, einen Staat zu„schonen, den ein Volk freyer Helden, Bczwill«„ger per Könige, das Muster der Nationen be»„schützet. „ Dergleichen heftige Reden erwecktenin allen Herzen die Liebe des Krieges, und die Be,gierde nach Beute; die Schweizer entschlossen sichendlich, den Plan von Treulosigkeit auszuführen,den ihnen der Cardinal vorlegte; sonderbare Ge.walt, die ein einziger Mann über den großen Hau-fen hat! Diese Nation, die sich in Europa durch ih.re Rechtschaffenhett, durch ihre Menschlichkeit un.terschied, glaubte, sich Ruhm zu erwerben, wennsie mit kaltem Blute Leute erwürgte, die ihnen denPreiß für den Frieden überbrachten, und im Ver-trauen auf die Tractaten sorglos schliefen. Wennes wahr ist, was Vanllas sagt, daß seit derO r Schlacht
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