Band 
Erster Theil.
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256
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256 ' Erstes Buch.

als es diese Kirche selbst wünschet, war schon bereit,^5^5^ Decrete zu geben, welche die Losung eines beschwer-lichen Krieges wider den H. Stuhl seyn konnten.Der König wollte diesem Kriege vorbeugen : derHerzog von Savoyen, der damals Frankreich ganzergeben war, begab sich der beyden Bisthümer,Julian von Medicis war todt, und der Pabst,dem mehr daran gelegen war, das HerzogthumUrbino in seine Familie zu bringen, als zwey Bis-thümer in Savoyen zu errichten, bewilligte, daß, sie aufgehoben werden sollten, wenn nur der Königdem Herzoge von Urbino seinen Schuß entzöge»Der König wollte diesen nicht verlassen und nichtvertheidigen; er begnügte sich mit einem unbestimm-ten Versprechen, das der Pabst ihm gab, seinenZorn fahren zu lassen, so bald der Herzog von Ur-bino ihm eine anständige Genugthuung geleistet ha-ben würde, und mit einer noch unbestimmtem Ver-sicherung , daß der Pabst allzeit für die Empfeh-lungen des Königs die Achtung haben würde, diesie verdienten. Nach diesen Unterredungen trenn-ten sich der Pabst und der König, dem Schein nachmit einander zufrieden, und vielleicht, ihrer Mey.nung nach, als Freunde *). Leo der X. botFranz dem I. um ihm feine Zufriedenheit zu bezei-gen,

*) Beaucalre sagt hierüber (1 iZ. v. 28.) Rcx ^ivcm's,

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