2Z8 Erstes Buch.
t-*-> desgenossen in dem Herzogthum Meyland be«l5'5' säßen.
Der König verband sich, ihnen zu bestimmtenTerminen eine Million Thaler zu bezahlen, sowohlfür die Befolgung des Traktats von Dijon, alsfür andre Gegenstände, er vermehrte zugleich dieGehalte, die er ihnen vor ihrem Bruche mit Frank«reich bezahlte; dieß war die Vermehrung, die sievon Ludwig dem XU. verlangt hatten, und die die-ser, der sonst über sie mißvergnügt war, ihnenweigerte.
Die Schweizer behielten diesen Schlüssel zumMeyländischen, diesen wichtigen Platz von Bellin-zona, dessen Raub sie mit Frankreich überworfenhatte. ' Sie behielten auch die Grafschaft Aronafür sich.
Die fünf kleinen Cankons *) die im Besitze dermeyländischen Thäler waren, die sich der König zu,rückgeben ließ, fanden diese Zurückgabe so hart/daß sie den Traktat nicht unterzeichnen wollten, undes zufrieden waren, ihr Theil von der Million Tha-ler nicht zu heben; die acht übrigen Cankons hobendas ihrige, aber sie bedungen sich aus, daß sienicht für verbunden gehalten seyn wollten, widerihre Landsleute zu dienen, wenn man ihnen die
Thäler
te», und die Grafschaft Cbiavcnna, nebst dem Val-telln, dessen die Graubündter, (die zu ihrem Bünd-nisse Zurückgetreten waren), sich nachher, nach ihremBeyspiele, bemächtiget hatten.
') Schwitz, Uri, Underwald, Zug und Glaris.