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Zweytes Kapitel.
Enkel, und Carls jünger« Bruders nachlassen.In der That mußte Carl, der fern von ihm inden Niederlanden, unter den Augen des Königesvon Frankreich, von einem Hofmeister, der sichFerdinanden wenig angenehm machte, war erzo-gen worden, Carl, der überdem ohne seine Theil«nehmung mit Franz dem l. feinem Feinde, einenTraktat geschloffen hatte, dieser Carl mußte ihmWeit weniger am Herzen liegen, als der junge Fer-dinand , der an seinem Hofe erzogen, von ihmselbst zu den spanischen Sitten gebildet, und bestän-dig mit Beweisen seiner Zärtlichkeit überhäuft wor-den war; aber bey Ferdinanden bestimmte die Po-litik allein die wichtigen Handlungen, er wollte,daß alle seine Staaten unter Carls Herrschaft, undmit.den Staaten des österreichischen Hauses, diedieser nach des Kaisers Tode erben sollte, vereinigt,eine für die Franzosen, seine Feinde, furchtbareMonarchie ausmachen sollten.
Seine unglückliche Tochter Johanna, dieMutter der beyden Erzherzoge, wurde noch im-mer in dem Schlosse zu Tordesillas eingeschlossengehalten.
Ferdinand vertraute die Verwaltung des' Kö-nigreichs Arragonien dem Erzbifchosse von Sarra»
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indeß gehörte schon die Krone von Castiiien, und al-les , was davon abhieng, dem Erzherzoge Carl,durch den Tod Jsabellens von Castilien, seiner Groß-mutter, und wegen der Unsinnigkeit Johannriis, schn Mutter.