zz8 Zweytes Buch.
e-^-> varra vertrauen sollte; aber diese Rüstung hatte15 l 9« zwo Unbequemlichkeiten, die erste, daß sie zu furcht-bar war, die andre, daß sie nicht vor der Wahlvollendet werden konnte. Carl hatte mit wenigerGepränge seine Maaßregeln bester genommen. Daendlich die langsame Flotte des Navarra, langeZeit nach der Wahl, in die See gierig, so dientesie zu nichts, als den Moncada in seinen Vorthei-len zu stöhren, der aus Furcht, diese Flotte möchte >etwas wider Sicilien vorhaben, zur Vertheidigung ^dieses Königreiches zurück eilte; die französische- Flotte, die hierauf allein das mittelländische Meerbeherrscht», unterzog sich der Sorge, die Seeräu-ber zurück zu halten, die Moncada sehr wohl ohnesie zurück gehalten hätte.
Die, Churfürsten versammelten sich endlich zuFrankfurt"). Da die Minister der beyden Com«petenten nicht unter ihnen erscheinen konnten, ohnedie Reichsgesetze zu verletzen, so hielten sie sich in ei-ner hinlänglichen Nähe, die Bewegungen desReichstages alle beobachten zu können; der Cardi-nal von Gurck, und der Graf von Nassau bliebenzu Maynz v), da indeß der Erzbischoff von Maynjihre Sache zu Frankfurt führte. Die französischenGesandten blieben zu Coblenz, bey dem Churfürstenvon Trier, dem Haupte der französischen Parthey-Der Admiral allein hielt sich nahe bey Frankfurt ineinem Schlosse verborgen, aus dem er sich zuweilen,
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