Band 
Erster Theil.
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381
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' Zweytes Kapitel. z8i

Carl der V. sah den König von England nach *-"->dieser Zusammenkunft wieder, wie sie verabredet »Z 2 o.hatten K), und wußte von der Neutralität, diedieser König versprochen hatte, Vortheil zu ziehen;er bat ihn, der Schiedsrichter zwischen ihm und sei»nem Widersacher zu seyn, und sich wider den vonbeyden zu erklären, welcher weigern würde, sichseinem A usspruche zu unterwerfen. Dieser Vor«schlag schmeichelte dem Hochmuthe des Königes vonEngland zu sehr, daß er ihn nicht mit Freudenhatte annehmen sollen. Carl hatte vortrefflicheGründe, den Vorschlag zu thun, er war im Besitz vonallem, er hatte, was er gesucht hatte, sein Nebenbuh.ler mußte nothwendig die angreifende Partey wer-den, und Carln ein leichtes Mittel verschaffen, ihnbey allen Höfen, und besonders am Englischen, alsden Stöhrer der allgemeinen Ruhe vorzustellen.

Carl der V. trug große Sorge > sich die Freund,schaft des geizigen und hochmütigen Wolsey zuverschaffen, aber mehr durch'Ehrenbezeigungen, alsdurch Geld. Die Staatsklugen bemerkten, daßEarl, der mit Klugheit simpel war, den Könlgvon England zweymal mit Nutzen gesthn hatte,ohne den geringsten Aufwand zu machen, da Franzindeß, mit einem Gepränge, das aus nichts en»digte, zu einer Zusammenkunft,die seinen Anschlä.gen nichts nützte, mehr verschwendet, als Carl ge«braucht hatte, den kaiserlichen Thron zu erhalten.

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b) käem. äs klsursnger. >1em. äe Du Seils)', l t.