Band 
Erster Theil.
Seite
382
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z8» Zweytes Buch.

Im Anfange des Jahres 1527. hatte bald einizro. unschuldiges, aber gefährliches Spiel Frankreicheines großen Königes, und Carln den V. einesNebenbuhlers beraubt, der seinem Ruhme vielleichtnöthig war. Die Spiele des Königes hatten im-mer einen Schein von Krieg; der Hof war zu Ro-morentin in Berry, und der Graf von S. Polwar bey einem großen Abendessen, das er am Festeder drey Könige gab, in dem Spiele mit dem Ku-chen König geworden; Franz thut der ganzen thö-richten und kriegerischen Jugend seines Hofes den'Vorschlag, diesen Glückskönig auszufordcrn, undihn in dem Hause des Grafen zu belagern. DieAusforderung wurde überbracht und angenommen,der Graf von St. Pol errichtet in Eile ein uner-meßliches Magazin von Waffen, die sich zur Ver-theidigung des Plaßes schickten, es waren Schnee-ballen, Eyer, gebratene Aepfel. Da dieser Vor-rath nach einer hartnäckigen Gegenwehr endlich an-ffeng zu mangeln, und die Belagerer eben die Thü-ren sprengen wollten, warf einer der Belagertenunkluger Weise einen Feuerbrand aus dem Fenster,der dem Könige auf den Kopf fiel. Die Wundewar so gefährlich, daß man einige Tage an seinemjeden verzweifelte. Einige sprengten aus, daß ertodt, andre, daß er blind wäre. Das Gerüchtefeines Todes breitete sich in Flandern lind in Spa-nien aus, der Kai «er empfand wider seinen Wil-len eine heimliche Freude darüber. Der Königeilte, sich den auswärtigen Ministern an seinemHofe zu zeigen; u, d seinen Gesandten an den auswär-

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