Band 
Erster Theil.
Seite
392
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Z92 Zweytes Buch.

Heerden erhielt. Man hat gesagt, baß Villalva,^rch eine gerechte Strafe dieser Grausamkeit, we-nige Tage nachher in Raserey gestorben ist. Ka-tharina de Fest- war bald ihrem Gemahl in daSGrab gefolgt, und hakte zum Erben der Staaten,die sie noch in Bearn besaß, und ihrer Rechte aufNavarra, ihren Sohn, Heinrich von Albret, denmütterlichen Großvater Heinrichs des IV. nachgetlassen.

Dieser junge Prinz war es, den man ißt aufden Thron von Navarra fetzen wollte, auf den ihndie Wünsche seiner Unterthanen riefen. Die Eintwohner der Stadr Estella schrieben ihm *): Slkt,erst! einen Sie mir; den Augenblick sollenSre selbst die Steine, die Bäume, die Berge,für Sie streiten sehn.

Lefparre, der Bruder des Lautrer, des Lefcun,und der Grastnn von Chatcau-Briant bekam denruhmvollen Auftrag, den König von Navarra inseine Staaten einzusetzen I). Diese Wahl schiensoviel natürlicher, da die Linie de Foix-Lautrer,wenn nicht das Königreich Navarra, wenigstens ^andre Güter des Hauses de Foi'x erben konnte, wenn lHeinrich von Albret sterben sollte, und da folglich !Lefparre den Krieg wider die Spanier weniger wie

ein

*) In einem Briefe vom rx. Iunius rsri, der in dckBibliothek des Königs verwahrt wird, unter den MBnustripten von Bethmie, n. 8496. lol. 140.

I) Lelcrr. l. i6. n.rz.