Band 
Erster Theil.
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423
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Drittes Kapitel. 42z

,M der Spitze meiner Besatzung, auf das Lager' ^' „des Grafen von Nassau fallen; diesem Schimpfe 152„muß er vorbeugen, indem er sein Vorhaben zu„Ende bringt.

Bayard giebt diesen Brief einem Bauern,befiehlt ihm, mitten durch das Lager des SickmgenZu gehn, und sich so zu verbergen, daß er gesehn undgefangen werde. Dieß geschah, Sickmgen las denBrief, und zitterte. Dieser Abfall des Grafen vonNassau, von dem er den Beweis durch einen glück,lichen Zufall in die Hände bekommen zu habenglaubte, und den sein Haß für den Grafen ihm so.gleich außer allen Zweifel fetzte, die Niederlage desKisoulket, die vorgegebne Ankunft der Schweizer,die wahrhaftere Annäherung der französischen Armee,der hartnäckige Widerstand der Festung, alles über-redete ihn, daß der Graf seinen Untergang geschwo-rn hätte, und daß er, wenn er auf seinem Postenbliebe, sich zwischen der Festung und zwo Armeen,die der seinigen überlegen wären, eingeschlossen sehnwürde. Er faßte daher den Entschluß, über dieMaas zurück zu geh», und sich nahe bey dem Gra-sen von Nassau zu lagern, um seine Aufführung zubeobachte,,. Der Graf, der über diese Bewegungerstaunte, ließ den Sickmgen fragen, was sie bedeu.len sollte. Sie bedeutet, antwortete Sickmgeni» Zorn, daß der Graf van Nassau noch nichtda ist, wo er zu seyn glaubt, daß er das Ver-gnügen nicht haben soll, mich mit meiner ArmeeUmkommen zu sehn, und daß vielleicht seineVerräthem) ihm theuer zu stehn kommen w>rd.

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