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Zweytes Buch.
^ Zu gleicher Zeit stellte er seine Armee m Schlucht«ordnung, und nöthigte dadurch den Grafen, dernichts von diesem Räthsel verstund, auch die sei«nige in Schlachtordnung zu stellen. Unter diesemTumulte entwischte der Bauer, der den Brief gehabthatte, und lief zu dem Bavard zurück, ihm von demErfolge seiner List Nachricht zu geben. Da dieserseine beyden Feinde bereit sah, einander anzugreifen,rief er aus: Wir wolle», die Losung zum Tref-fen geben, und ließ zugleich das grobe Geschützabfenren, welches verschiedne Glieder von den Trup-pen des Grafen niederriß. Dieser fürchtete jetztvon seiner Seite, zwischen die Besatzung, und dieArmee des Sickingek eingeschlossen zu werden, dener in dem Argwohn eines Verständnißes mitBayardcn hatte; es war möglich, daß in diesemGewirrs von Mistrauen und Zweifeln die beydenkaiserlichen Generale sich einander »»bedachtsamaufrieben, aber sie kamen zu Erklärungen, und dieFlucht des Bauern konnte sie auf die Spur derWahrheit führen. Indeß zog Bayard einen wirk«liehen Vortheil aus seiner List; er hatte dem Königedavon Nachricht gegeben, der bis nach RheimSvorgerückt war, um sich an die Spitze seiner Armeezu stellen, und den Feinden ein Treffen zu liefern;er hatte ihm die Nothwendigkeit und auch die Leich«tigkeit gezeigt, den Platz mit frischen Provisionenund Verstärkungen zu versorgen, da nach demAbzüge des Sickingen die Farth über die MaaSfrey war. Wirklich bekam Lorges *) den Auftrag,
einen
') Franz von Montgomexi, Herr von horges.