Drittes Kapitel. ,
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die größten Ehrenstellcn nicht zu würdig belohnt ^haben würde; der König gab ihm den Orden desheiligen Michaels*), und eine Kompanie c) vonhundert Gendarmcs **).
Die Kaiserlichen wollten versuchen, ob sie inder Picardie glücklicher, als in Champagne, seynwürden; sie marschirten nach Mauberfontaine undAubenton, um bis nach Vervin und Guise vorzu-rücken; sie übten auf ihrem Marsche die nieder-trächtigsten Gewaltthätigkeiten; sie verbrannten alleFlecken und alle Dörfer, sie ermordeten das wehr-lose Volk, ohne Unterschied des Alters, des Stan-des, und des Geschlechtes; sie machten sich verhaßt,ohne sich furchtbar zu machen. Der König, derüber diese Barbarey seufzete, ließ sie verfolgen, umallen diesen Unordnungen, so sehr es möglich war,Einhalt zu thun, und abzuhelfen.
Indeß bekam von einer Seite der Herzog vonAlencon ***) Mouzon wieder zurück; von einer
andern
*) Der damals der Orden des Königs war.
k) Martin cln LellZy, 1. 1 . Uill. clu Llievalier kayarcl.
) Solche Rompanicn wurden damals nickt ausDunst gegeben, sagt Braiitome.
***) Ein Brief des Königs an die Abgeordneten bey denConserenzen z» Calais, vom gten October izai. unterden Manuskripten von Bcchune N. 8467. unterrich-tet u«s, daß es der Herzog von Alencon war, derMouzon wieder einnahm, und nicht der Graf vonGk. Pol wie der P- Daniel nach dem du Bellay sagt.Dieser Fehler ist von geringer Wichtigkeit. In ebendiesem Briefe spricht der König von denGrausamkei.
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