Band 
Erster Theil.
Seite
429
JPEG-Download
 

Drittes Kapitel. 429

mit einer ansehnlichen Verstärkung empfieng; die ^Chlirfürsten und die deutschen Kreis? hatten ihm zur *Vertheidigung der Niederlande Truppen angeboten,und er hakte sie ausgeschlagen, entweder, weil erihnen nicht im Anfange seiner Regierung zur lastseyn wollte, oder weil er sich ohne ihre Hülfe fürstark genug hielt; er bat sie nur, diese Truppen zurVertheidigung von Teutschland bereit zu halten,wenn es angegriffen werden sollte.

. So bald der König von des Kaisers AnkunftNachricht erhielt, versammelte er alle seine Mächte,und ließ zwischen Bouchaim und Valenciennes eineBrücke über die Scheide schlagen, um ihm entgegenzu gehn, und ihm ein Treffen zu liefern.

Der Kaiser schickt den Grafen von Nassau mitZwölf tausend Mann Fußvolk und vier tausendReutern, um die Franzosen nicht über die Scheidezu lassen. Der Graf'von St. Pol hatte schondarüber gesetzt, und deckte mit seiner Infanterie, diein Morästen gut verschanzt, und »ach der Seitevon Valenciennes in Schlachtordnung gestellt war,die französische Hauptarmee, die damals auf derBrücke, die man eben geschlagen hatte, über denFluß setzt«. Indem der Graf von Nassau nochüberlegt, ob er den Grafen von St. Pol angreifensoll, zieht die ganze Armee über die Scheide, breitetsich aus, stellt sich in Schlachtordnung, und schonist der Graf von Nassau nicht mehr im Stande, sichzu vertheidigen, und zieht sich zitternd über dreystarke Meilen zurück, die er von dem lager desKaisers entfernt war; ein dicker Nebel begünstigt

seine