Band 
Erster Theil.
Seite
438
JPEG-Download
 

4Z8 Zweytes Buch.

k-x-, Calais gesandt hätte *). Es war ein Waffenstilbrzri. stand, während der Conferenzen vorgeschlagen wer«den; diesem Vorschlage zum Trotze begieng der Ka>'scr alle Arten von Feindseligkeiten, und erregte Eter der Hand Unruhen im Mayländischen, undderer Arten; wenn die französischen Gesandten s^darüber beklagten, antwortete Wolsey lächelnd: Ekist aufgebracht durch den Verlust, den erlitten hat, er sucht sich zu rächen, aber sei^Absichten sind gut, und gehn nur aufFrieden.

Während eben dieser Conferenzen gaben ^Kaiserlichen Gelegenheit zu argwöhnen, daß sie ci"Unternehmen auf ArdreS vorhätten. Duprat spt^darüber mit dem Cardinal, der ihm die Antw»"

gab: Sie nehmen sich wohl davor in dlchi'

Indeß brach das Unternehmen aus; die Kaiserlichkamen in der Nacht, die Stadt zu überfallen; duk^eine Wirkung der Wachsamkeit und der Tapfer^der Franzosen, unter denen man ein altes Weib ^uem feindlichen Soldaten die Pike aus der Hc>^reißen, und ihm einen Schlag damit geben sah, hdem er sogleich starb« wurden sie schimpflich zuMgetrieben; alle diejenigen unter ihnen, die bis auf t>"Wälle gedrungen waren, wurden in den Grabenstürzt, die andern nahmen die Flucht. Duprat ^klagte sich bey dem Cardinale über diese Treuloskeic, und der Cardinal antwortete kaltstnnlg:

werde"

Nach dem Briefe des Olivier de la Vernähe an

König.