Band 
Zweyter Theil.
Seite
6
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6 Vorrede des Übersetzers.

tvaltchätigkeiten der Soldaten, und sich selbst, nachund nach, von der Abhängigkeit gegen seine eigneVasallen zu retten.

So ein Entwurf, lagt Herr Villaretkonnteallein von dem besten Könige angegeben, und voncnum großen Genie ausgeführt werden. Wennmau sich O.e Mmge der Prinzen, der großen Va-sallen. l es niedern Adels, so vieler durch das Glückder Waffen, und die Verwegenheit mächtig gewor.dencr Krieger vorstellt, die seit langer Zeit gewohntwaren, als ungebundne Tyrannen zu handeln, derAmhorität des Königs zu trotzen, und sich theüs ein-ander zu schützen, theils allen Muthwillen zu erlau-ben; so härten sü alle ihren Vortheil darum gefun-den, wenn sie sich gegen eine Einrichtung empörthätten, durch welche der König pre Armee auf einenregelmäßigen Fuß setzen, sich zum Herrn darüber,und ft'n Volk glücklich machen wollte. Carl derVH. setzte gleichwohl seinen Entwurf mit Stand«Haftigkeit durch, und seine Klugheit gewann dievornehmsten Prinzen vom Geblüts, die ihm, nebstdem Connetable von Richemont, nachmaligen Her-zog von Bretagne, redlich dazu beystuuden. HatLudwig der Xl., wie man sagt, die Könige vonFrankreich aus dem Pagenstand gezogen, so gabihm sein Vater durch die Errichtung neuer, und vonder Krone allein abhängiger Truppen, das kräftigsteMittel dazu.

Aber

l) LMvik. sie kranes, low.XV. x. z88-