Band 
Zweyter Theil.
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17
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Vorrede des Uebersetzers. 17

„chen, daß man die Lanze für eine unnütze und be-schwerliche Last ansah. Lesdiguieres selbst, der„niemals mel daraus gemacht hatte, wies durch ei-„nen kühnen und schönen Streich, daß seine Ver-pachtung nicht ganz ohne Grund wäre. Den„Abend vor der Schlacht hatte er über der Tafel„verächtlich davon gesprochen, und behauptet, es„wäre nichts leichter, als einen Lanzenstoß zu pari-„ren; und wie er den folgenden Tag im Treffen„einen feindlichen Hauptmann, in einem sammeten„und mit Golde prächtig verbrämten Waffenrock,„an der Spitze von zwanzig Reutern, mit vorge-merkter Lanze, auf sich anreiten sah, stund er unbr-„wegr, verboth seinen Leuten ihm beyzustehen, oder„sich ins Gefechte zu mischen, parirte die Lanze mit„seinem Degen ab, und gab mit dem Degen dem„Savoyarden einen Stich ins Gesichte, daß er todt„davon zur Erden sank. „ Die Schlachtpferde derGendarmen waren von ganz besondrer Starke, undgleichfalls über und über *-) gepanzert.

Der Ruhm war die vorzüglichste Belohnung,welche diese Truppen suchten, und Montgommery,beym Pater Daniel, bemerkt, daß ein ehemaligerGendarme, der sich einfallen ließ zu fliehen, oder sichzu ergeben, so lange er noch den rechten Arm undsein Pferd hatte, am Leben gestraft ward. Hier,aus laßt sich schließen, warum, sonderlich unter

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