i6 Vorrede des Ueberfttzers.
hen, den Knieblättern; und wenn sie den Armaufhuben, so war auch die Achtel durch eine Artvon Polster gedeckt. Diese Rüstung ist zu ver-schiednen Zeiten, zuweilen leichter, zuweilen schwe-rer, aber in den ernannten Stücken allezeit dieselbigegewesen.
Die vornehmsten von den Waffen, womit siestritten, waren die Lanzen, die aber der letzte Con-netable von Frankreich, Lesdiguieres, abschaffte.Da die Geuoarmrn von dieser Lanze oft ihren Na»men trugen, und schlechtweg Lanzen hießen, so ver-dient diese Veränderung eine genauere Nachricht,die der Pater Daniel zwar nicht angemerkt hat, diewir aber in der größer« Historie des Mezerayfinden. „In dem Treffen bey Pontcharra 1591,„sagt er, in welchem Amadeus, Herzog von Sa-„voyen, vom Lesdiguieres überwunden ward, verlor„die Lanze, die ehemals die edelste unter den Waf-„fen des französischen Adels gewesen war, fast alle„den Ruhm, den sie bey so vielen ausnehmenden„Gelege«,Heiken erworben hatte. Sie fiel in eine„solche Verachtung, daß sie kurz hernach gänzlich„abgeschafft ward. Den Reutern der Savoyischen„Armee, die gleichfalls mit Lanzen fochten, fehlte es„an Geschicklichkeit sie zu führen; und diese Unge-schicklichkeit war vielleicht erne mit von den Ursa-
,-chen,
24) Oenouillerez.
2;) Oouüer. "
26) ^om> III. 90a