Band 
Zweyter Theil.
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Vorrede des Ueberfetzers.

ser Zeitpunkt in der französischen Geschichte unge-mein merkwürdig. Carl der Vtt. bahnte seinenThronfolgern den Weg zu einer vollkommnen Unab-hängigkeit. Diese militärische Veränderung wirktein dem Staate eine andre, die nicht geringer war.Die mächtigsten Eigenthümer wurden schwach ge-gen einen König, der allezeit bewaffnet war. Ihreso verschiedne, und fast allezeit eigne Absichten undgetrennten Vortheile, machte!» eine dauerhafte Ein-trächtigkeit unter ihnen, worauf doch ihre Erhal-tung allein berührte, fast unmöglich. Sie giengenunter, und rieben sich stückweise einander auf: siewurden durch die oberste Gewalt, die von ihremVerluste stärker geworden war, gleichsam verschlun-gen; und die Könige bemächtigten sich nach undnach aller Theile des Königreichs, aller Staaten,die die Lehnsherrschaft den Nachkommen Carls desGroßen entrissen, und in der Ohnmacht der Kö-nige behauptet hatte.

So verhielt es sich mit der Stiftung, der Ein-richtung, den Folgen der alten Gendarmerie: aufden alten Fuß blieb sie bis zum Pyrenäischen Frie-den: gleich nach demselben, nämlich im Jahre1660, führte Ludwig der xrv. die Veränderungenein, die fast noch zu unsern Zeiten dauren, die unsaber bey einer Geschichte Franz des I. nichts ange-hen. Doch aber müssen wir noch einige merkwür-dige Unterscheidungspunkte zwischen den Ordon-nanz-Compagnien Carls des vu. und den neuenGendarmen Ludwigs des xiv. anführen.

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