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Erstes Kapitel.
niß des Pabstes mit dem Könige einige neapoli-tanische Truppen in den Kirchenstaat gezogen : DerPabst war gezwungen gewesen, ein Corps von sechstausend Schweizern kommen zu lasten, um sie die-sen Truppen entgegen zu stellen, oder vielmehr,wenn wir dem Guicciardini Glauben beymessen, sohatte der Pabst angefangen , und die Schweizerkommen lassen, ehe noch die geringste Bewegungin Italien war <*): und die Neapolitaner, die dieAnkunft dieser fremden Truppen beunruhigte, dran-gen aus Rache in den Kirchenstaat ein. Demsey wie ihm wolle, so sollten doch der Pabst und derKönig diese Schweizer auf gemeinschaftliche Kostenbesolden. Der König bezahlte den ersten Monatsein Antheil, aber er hielt mit der Bezahlung ein,weil er, nicht ohne allen Schein der Wahrheit, un-ter der Hand erfuhr, diese Schweizer wären nichtsowohl zur Eroberung des Königreichs Neapel be-stimmt, als zu einer geheimen Unternehmung ausidas Meylandifche. Dieses Ausbleiben der Be-zahlung sehte den Pabst in Unruhe und Mißtrauen.Er argwohnte, es. müsse ein heimlicher Tractatzwischen dem Kaiser und dem Könige auf dem Ta.pet, oder wohl gar schon geschlossen seyn; er stießgegen die Untreue dieses letzter» die bittersten Kla-gen aus, und warf ihm alles vor, was er für ihnwolle gethan haben: Der König führte seiner Seitsauch Klagen, man erbitterte sich von beyden Sei-ten ; und die politischen Beschwerden wurden durchkirchliche vergrößert: Einer Seits nahmen Lautrer,A 5 und
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ö) Luiccisrä. L. i z.