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Zweytes Buch.
den gegenwärtigen Vortheil des Pabstes, denn eri^2i verlangte, daß das Stück des Königreichs Neapel,das dem jungen Heinrich angewiesen war, währendseiner Minderjährigkeit von einem Legaten des Apo-stolischen Stuls, der seinen Sitz in Neapel habenmüßte, regiert werden sollte.
Der König machte zu gleicher Zeit mit demPabste eine Ligue zur Beschirmung Italiens, undübernahm, die V enetianer mit hinein zu ziehen, diesich bey einer Allianz mit ihm wohl befunden hat-ten, und deswegen getreu darinn geblieben waren.
Inzwischen nahm man Maasregeln zu diesem. Zuge nach Neapel, und der König sollte innerhalbdrey Wochen eine schließliche Antwort auf die Vor-schlage geben, die ihm der Pabst, in Absicht aufdie Mittel und Nebenumstände dieser Unterneh-mung, vorgelegt hatte; aber, es sey nun, daß da-mals der König schon anfieng, in seinen Geschäff-ten saumselig zu werden; oder daß er aus Achtunggegen die Vermittelung des Königs von England,der aus Eifersucht an der Wiederherstellung desFriedens arbeitete, den Entwurf auf Neapel fah-ren ließ; oder daß er endlich glaubte, der Tractatsey von Seiten des Pabstes nicht aufrichtig; genug,zween Monate verstrichen, ehe der Pabst die ge-ringste Antwort erhielt, die Venetianer traten auchnicht in die Ligue, die zur Vertheidigung Italiensgeschlossen war ^). Ueberdem hatte das entwederbekanntvgewordene, oder geargwohnte Verständ-niß
o) Lleiäsn. 1il>. z.