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Zweytes Buch.
Ländereyen von eben dem Ertrage zu geben. Derrzrl Kaiser bewilligte gleichfalls, den Lehnszins, den
er- dem Pabste wegen des Königreichs Neapel be-zahlen mußte, zu erhöhen. Der Pabst erhielt dieweiße Stube, als das Zeichen seines Lehnsrechts,und sprach den Kaiser von der so lange vorgeschütz-ten Unverträglichkeit des Königreichs Neapel unddes römischen Kaiserthums los.
Karl der V. zog aus diesem Tractate zweenVortheile; 1)enn erstlich erkennete ihn der Pabst miteinem male für einen Kaiser und für einen Königvon Neapel; und da er zweytens die Franzosen, gänzlich aus Italien trieb, machte er ihnen einenEinfalt in das Königreich Neapel unmöglich. FranzSforza schien einen Fürsienhut zu gewinnen: aberin der That gewann er weiter nichts, als einenSchuh, der ihm eben so hart, und eben so lästigseyn mußte, als seinem Bruder Maximilian derSchuh der Schweizer gewesen war. Der Pabstgewann alles: die Wiedererstattung von Parmaund Piacenza; erleichterte Mittel, sich des Staatsvon Ferrara zu bemächtigen; die Erhöhung desLehnszinses von Neapel; die Vergrößerung seinesHauses; die Verjagung der Franzosen , an derenStelle in dem Meyländischen ein kleiner Herzog trat,den man einmal ohne Mühe nackend ausziehenkönnte.
Der Kaiser war auf dem Wormser Reichstage,wie dieser Tractat unterzeichnet war, und Chievreswar bey ihm. Dieser kluge Minister, der ge-mein-