Erstes Kapitel. z i
hatten in verschiedenen Cantons die Oberhand. Erhatte den von Zürch gewonnen, der den rzstenMay sich erklärt hatte *), erwürbe niemals zu demBunde mit treten, den etwa der König mit dendreyzehen Cantons erneuren möchte. Ueberdembezeugte der Marschall von Foix in den Werbun-gen, die er in der Schweiz anstellen ließ, für ge-wisse Cantons eine vorzügliche Neigung, wogegensich die andern dadurch rächten, daß sievondemCar-dinal von Sion Geld nahmen, und der Ligue Völ-ker überließen. Unter diesen gehörten die CantonsLuzern, Ury, Schweiz, und Unterwalden: daherkömmt es, daß man in diesem Kriege in beydenfeindlichen Armeen fast eine gleiche Anzahl Schwei-zer dienen siehet.
Die Venezianer, die ihrer Allianz mit Frank-reich noch getreu blieben, schickten, so bald sie vondiesen Unternehmungen gegendie meylandischen Hö-fe , den Theodor Trivulgio ab mit vierhundert Lan-zen, und einem beträchtlichen Corps leichter Reute-rey, die sich mit dem Marschall von Foix vereinig-ten: Aber sie konnten, oder vielleicht wollten sie,aus Furcht, der Krieg möchte in das Gebieth derRepublik gezogen werden, die LansquenetS, die nachTrident gekommen waren, nicht hindern , zu derArmee der Mitten zu stoßen, die sich in Roma-gna versammlet.
Also mußten die Franzosen, die von den Vene-kianeru und einen Theile der Schweizer unterstützt,
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') Schreiben der Stadt Zürch an Franz I. ebcnd.
No. 8489-§ol.
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