Band 
Zweyter Theil.
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35
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Erstes Kapitel. 35

eher den Hof verlassen, als bis er alles Geld, daser nöthig zu haben glaubte, würde erhalten haben. ^21Er reiftte auch nicht eher ab, als auf die wieder-holten Versicherungen, die ihm der König, dieHerzoginn von Angonleme, die Gräfinn von Cha-teau - Briant,. der Kanzler dü Prat, und der Ober-aufseher der Finanzen, Semblanzay gaben, daßer nämlich wenig Tage nach seiner Ankunft in demMeyländischen, die viermal hundert tausend Tha-ler finden sollte, die er verlangte.

Lautrec *) kam nach Meyland, und mißbillig,te die Harte seines Bruders so wenig, daß er sie sogar verdoppelte"): Er fieng mit einem betrübten undschrecklichen Spectakel an, das er dieser Stadt gab,indem er einen fünfund siebenzigjährigen Greisen,der von einer vornehmen Geburt, und mit den größ-ten Häusern Italiens, sonderlich von dem von Medi-eis nahe verwandt war, zum Gerichte schleppen, undenthaupten ließ. Dies war Christoph Pallavieini,der den Cardin seinem Argwohn so leichtsinnig auf-geopfert hatte; Er hatte gleich bey den ersten Feind,seligkeiten das Unglück, den Franzosen in die Han-de zu fallen seineHinrichtung empörte selbst die-jenigen, die von der noch grausamern Todesstrafe

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Dieser General war unerbittlich strenge, und fandseine Lust in Strafe» Man siehet aus einem sei-ner Briefe, daß er sich der Begnadigung, die derKönig den Vecbannelen und Aufrührern von Mey-land angedeihm lassen wollte, aus allen Kräften wi-dersetzte.