Band 
Zweyter Theil.
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Erstes Kapitel. Z9

er sich in den Theil her Stadt, der jenseits des e-re-zParma liegt: DieLiguirten, benachrichtiget vonsei- izrrnem Abzüge, drangen in den Eodiponre ein, eini-ge durch die Breschen, andre mit Sturmleitern:die Einwohner empfiengen sie mit einer Freude, dieihre Gesinnungen gegen die Franzosen blicken ließ.

Der Marschall von Foix bemühcte sich die Hitze derBelagerer aufzuhalten, durch nichts bedeutende Un-terhandlungen, die der Prinz vonBozzolo mit demMarquis von Pcscara anfangen mußte; zu gleicherZeit ließ er dem Lautrer wissen, wenn er noch einwenig aussenbliebe, so würde er den Ort in den Han?den der Feinde finden.

Lautrer erschien endlich jenseits des Po mit ei-ner noch schwachen Armee "). Er gründete seinegrößte Hoffnung auf sieben tausend Schweizer, dieer schon bey sich hatte, und denen unverzüglichnoch sechs tausend andre folgen sollten; aber ebendiese sieben tausend Schweizer hatten beynahe denEntsatz von Parma gehindert, weil sie vor der An-kunft ihrer Landsleute nicht über den Po gehen woll-ten. Lautree war eine lange Zeit gezwungen, ne-ben den Ufern dieses Flußcs kleine Marsche zu ma-C 4 chen,

*) Er hatte fünfhundert französische Lanzen, vier tau-send Mann Infanterie, die unter Anführung Jo-hanns von Portiers, Grafen von St- Ballier, undVater der berühmten Diana gekommen waren: vierhundert Gens d'armen, vier tausend Mann venckia-nifches Fußvolk, die Theodor Trivulzio, und An-dreas Gritti commandirten. Der Herzog von Ur-dino, und Marc Anton Colonna, Neffe deS Pro-spcrs, dienten bey der französischen Armee als V»,lontairs.