Band 
Zweyter Theil.
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Erstes Kapitel. 7)

die ihm am meisten zugethan gewesen, als Luzern,Schweiz, Ury und Unterwalden, verließen ihn *).Man gab den Gesandten, >die die Alliirten zugleichmit dem Bischöfe von Verona abgeschickt hatten,keine Päße; man wollte sie nicht hören, man be-willigte im Gegentheil, den Franzosen die sechze-hn tausend Mann, die sie verlangten, und die derBastard von Savoyen, der Marschall von Cha-bannes, der Oberstallmeister Samt - Severin, undandre, auf die Vorstellungen des Marschalls vonFoi.r in der Schweiz werben mußten.

Es schien, als ob den Franzosen nunmehr allesglücken wollte. Die Schweizer waren hinführo fürsie, und für sie allein: der Eifer der Venetianerwachte wieder auf, und rüstete ihnen einen neuenSuccurs: In Frankreich selbst versammelte manein beträchtliches Corps für die italiänische Armee:Die Alliirten waren ohne Geld, und fast ohne Trup-pen ; sie mußten die Schweizer und Graubündter,die die Republik zurück rief, gehen lassen, undkonnten sie nicht bezahlen; der Cardinal von Medi-cis hatte die italiänischen Völker abgedankt, undnun war an ihnen die Reihe, daß sie das Feld räu-men mußten. Dennoch ließen Colonna und Moronein dieser Gefahr den Muth nicht sinken: jener ver-E 5 theilte

*) Königl. Biblisch. Dethunische Handschriften No.84yl. Fol. ,z6.

Die Ammänner von Luzern nennen ihn, in einemBriefe vom ztenOct- »521 den falsche» und ver-rächerischcii Cardinal, und beklagen sich bitterüber einige Werbungen, die er ihnen abgepreßt hat-te. Bechun- Handschr. No. 8496. Fol. 2z.