Band 
Zweyter Theil.
Seite
179
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Sechstes Capitel. 179

nen, er floh, und was war es, was er suchte? dieVerachtung' Tausendmal stund er in Gefahr er-tappt zu werden; vergebens veränderte er *) feinenWeg, und wählte Stege und krumme Nebenwege,er stieß allenthalben auf diejenigen, denen er aus-weichen wollte, und es war ein Wunder, daß er ih-nen entwischte ^). Wie er in einem Fehr über dieRhone sehte, fand er sich mitten unter zehen biszwölf Soldaten ? Und welcher Soldat sollte so einenConnetabst nicht gekannt haben! Inzwischen kann»ke ihn doch keiner von ihnen. Einer derselben er-kannte den Pomperant, und dies war genug, denPrinzen in die größte Gefahr zu sehen. Er entge-het dieser Gefahr, er folgt eine Zeitlang der Land-straße nach Grenoble, darauf wirft er sich ins Ge-hölz, geht in ein abgelegnes Schloß, wo eine be-jahrte Frau wohnte, die ihn nicht kannte: er sehtesich vor, daselbst etwas auszuruhen. Unter denrAbendessen erkennt diese Frau den Pomperant:Sollten sie auch wohl , sagt sie, von den Leutenseyn, die mit dem Herrn von Bourbon Nar-renstreiche angefangen haben? Pomperant ant-wortet mit einem standhaften Tone: Ich wolltealles das Meinige dafür geben, um nur beyihm zu seyn. Diese Antwort schien vermuthlichweiter nichts, als ein unschuldiger Ausdruck seiner 'Ergebenheit, und seines Schmerzend Das Ge-M 2 spräch

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Varillas sagt, Bourbon und Pomperant hätten ih«re Pferde verkehrt beschlagen lassen, urn diejenigen,die ihnen nachsetzten, desto besser zu betrüge».