Band 
Zweyter Theil.
Seite
240
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24O Zweytes Buch.

k->i-> hätten diese Nacht gern im Lager zugebracht, und

izrz die Soldaten ausruhen lassen. Dies war die Mey-nung des Unterkönigs von Neapel, und des HerzogsvonUrbino; allein der Herzog von Bourbon, deran dem glücklichen Ausschlage dieses Feldzuges dengrößten Antheil gehabt hatte, überredete sie, siesollten sich einen Theil der Nacht in Marsch sehen,um den Ufern der Seßia naher zu kommen , undauf die Schritte der Franzosen ein wachsames Au-ge zu haben. Beym Anbruche des Tages ließ derAdmiral seine Fußvölker über die Brücke ziehen,und nahm selbst den Posten ein, den ihm die Ehreanwies, nämlich bey den Hintertruppen, die ausden Gensd'armen bestunden. Er hielt mit ihnendie ganze aus ihn eindringende Macht der feindlichenArmee aus, bis er durch einen Musquetenschuß inArm verwundet ward, und so viel Blut verlor, daßer sich aus dem Handgemenge mußte bringen lassen.

Er ließ sogleich den Ritter Bayard, den Gra-fen von St. Pol, und Vandenessen zu sich rufen,und indem er den Bayard ansah, sagte er ihnen:„Sie sehen, daß ich nicht mehr im Stande bin zu„fechten, noch Befehle auszugeben; ich überlasse„ihnen das Schicksal der Armee: retten sie diesel-be, wenn es möglich ist. Es ist sehr spat, ant-wortete Bayard, den der Vorfall bey Rebec noch„schmerzte, doch es sey darum. Meine Seele„gehört Gott, und mein Leben dem Staat.„Ich verspreche ihnen die Armee zu retten,„wenn es auch mein Leben kosten sollte.,, Van-denesse, dem Bonnivet die Artillerie anvertraute,

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