Band 
Zweyter Theil.
Seite
314
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zi4 Zweytes Buch.

k-r«-, schreckliches Metzeln unter ihnen an, und hieben

1525 sie gänzlich nieder. Hier kam der Graf vonVau-demont um, der Herzog von Suffolk blieb gleich-falls , und ward unter einen Hügel von Leichen er-stickt. Frankreich verlor in ihm einen nützlichenBundesgenossen, welcher der Krone allezeit nach-drücklich diente, ohne von ihr etwas fodern zu kön-nen.

Die Lansguenets, die durch diefen Sieg schreck-licher geworden waren, und sahen, daß der rechteFlügel der Franzofen von ihrem Mittel-treffen ganz abgeschnitten war, wandten alle ihreKräfte gegen denselben, und umflügelten ihn. Erwar durch ein Handgemenge mit einem großen Corpsder neapolitanischen Cavalleric, die Castaldo, einLieutenant des Pescara anführte, bereits sehr ent-kräftet. Der Marschall von Chabannes war zwey-mal in das Corps eingedrungen, und zweymal hat-te es sich wieder geschlossen. Der brave Clermontvon Ambosse, den seine Tapferkeit in seinem dreyund zwanzigsten Jahre zur Lieutenantsstelle desVordertreffens erhoben hatte, kam dabey ums Le-ben: der Marschall von Chabannes, den die Men-ge überwältigte, sah feine Truppen, wie sie sichverliefen, und ohne Hoffnung die Flucht ergriffen.Indem er sich vergebens Mühe gab, sie wiederzum stehen zu bringen, ward fein Pferd unter ihmerschossen; unerachter seines hohen Alters rastete ersich mit unglaublicher Behendigkeit auf; er wolltesich eben in einen andern Haufen werfen,, und zuFuße fechte», als er in die Hände des Castaldo siel,

der

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