Zwölftes Kapitel.
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heit, sich an ihm zu rächen. An statt nach Rom zueilen, stund sein scharfsinniger Haß den Wünschen ^der Kaiserlichen bey, und gab ihm tausend Gelegen- *Heiken zu zaudern; Erst bleibt er bey Perugia stehen;er nähert sich nachher der Stadt Rom; er entferntsich wieder; er läßt sich von der Engelöburg auf denumliegenden Bergen erblicken: Er verschwindet nocheinmal: er kommt wieder: er nimmt die Posten inAugenschein; er will sie angreifen; er verändert seineEntwürfe, und ist unveränderlich in seiner treulosenUnschlüffigkeit. Es schien er machte sich «in Ver-gnügen, den Pabst eines langsamen und ausgesuch-ten Todes sterben zu sehen, da er ihn so oft, undWechselsweise von der Hoffnung zur Verzweiflungübergehen ließ.
Der Prinz von Oranien sehte inzwischen die Be-lagerung, mit Gefahr seines Lebens eifrig fort. EinBüchsenschuß, der ihn am Kopse streifte, hätte ihnbeynahe dem Bourbon nachgeschickt: er war ver-schiedene Tage in der äußersten Gefahr, und warddadurch um so viel mehr hihig, die Angriffe zu ver-doppeln. Der Pabst sah endlich ein, er habe keinHeil mehr zu erwarten, als von sich selbst, und erMüsse sich zu Unterhandlungen mit seinen Feinden«ntschließen, die ihm weniger furchtbar schienen, alsseine verrälherischen Freunde, die ihn, dem Scheinnach, retten wollten. Er capitulirte als ein Mensch,der nichts mehr zu retten hat, als sein Leben', dasFfs heißt,