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Dreyzehntes Kapitel.
lien gestiftet hätte. Man siehet leicht, daß nachso einer Art zu schließen keiner an dem Unglück des r >28Pabstes schuldig, oder unschuldig war.
Den unanständigen Schriften folgte ein unan-ständiges Betragen °). Der Kaiser verwesden Bischof von Tarbes, Gabriel vonGram-mont, und den Präsidenten Calvimont, von de-nen der erste außerordentlicher, und der andre or-dentlicher Abgesandter Franz des Ersten war, bey-de zwanzig Meilen von seinem Hofe, und gab ih-nen Wachen. Eben so verfuhr er mit allen übri-gen Gesandten der verbundenen Mächte, DerKönig vergalt gleiches mit gleichen, und ließ denGesandten des Kaisers, Granvelle, ins Chatcletsetzen. Vielleicht stuzte Carl der Fünfte über LieseRache, die weiter gieng, als die Beleidigung; viel-leicht wichen auch die ersten Aufwallungen seinesZorns ganz natürlich einem vernünftigen Nach-denken: genug» erließ die französischen Gesandtenbald wieder in Freyheit setzen. Der König riefsie so gleich zurück, und ließ den Granvelle los, dervon seincmHerrn gleichfalls Befehl erhielt, zurückzu kommen.
Da man auf diese Weise das Völkerrecht,und die Regeln desWohlstandes beleidiget hatte, sosetzte man eine Ehre darin«, daß man dabey nach denGesetzen der Ritter verfahren wollte. Carl der Fünfteund Franz der Erste vergaßen, daß sie Könige waren,sie erinnerten sich, sie wären Edelleute, und fodct-tensichaufeinenZweykampfheraus. CarlderFünfteGg 4 sagte
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