Band 
Zweyter Theil.
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Zweytes Buch. i

sagte dem Wapenherold Guienne: „Mich wun- !„heft, daß sich euer König einfallen läßt, mir nach ^„sieben Jahren einen Krieg anzukündigen, der„unter uns noch nicht aufgehöret hat; dieser ^„Schritt, den man wenigstens für unrichtig ansehen„müßte, wenn auch euer Herr frey wäre, wird ver- !„wegen und thöricht durch hie Umstände; er ist mein„Gefangener; er hat mir sein Wort gegeben, daß i!„er sich wieder als mein Gefangener stellen wollte,„wenn er den Tractak von Madrid nicht vollzöge.„Uehrigens aber kann ich mir nicht vorstellen, daß„dieser Held, der über seinem Ruhm mit so vieler„Eifersucht halt, dieser Edelmann, dem hie Re«

„gesn der Ehre so heilig sind, sich auf dasjenige„nicht mehr besinnen kann, was ich vor zwey Jahren„seinem Gesandten Calvimont in Granada gesagt„habe, Ich weis nicht, ob euer Herr taub, oder„sein Minister stumm gewesen ist; aber ich befehle--eurem Herrn ausdrücklich dasjenige wieder zu sa-„zu sagen, was ich euch heut sage. Euer Amt ver-,-pflichtet euch dazu: und blos auf diese Behingun-„gen genießt ihr an meinem Hofe der Vorrechte, die--damit verknüpft sind, „

Der Kaiser erkqrts sich nicht deutlicher.Guienne gab dem Könige von dieser räthselhaf-ten und geheimnißvollen Rede Nachricht, undüberlieferte ihm die weirschweisigten Antworten, diedie Spanischen Staatssekretäre auf weitschweifig-ten Schriften der Französischen Staatssekretäregemacht hatten, Der König richtete seine Auf-

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