Band 
Zweyter Theil.
Seite
474
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474 Zweytes Buch.

<-*-> „wieder, daß er den ganzen Nachdruck derselben

*528 „begreifen könne."

So bald der König diese Antwort erhielt, ver-fammlete er den 28. Merz die Prinzen vom Ge-blüt?, die Cardinäle, Prälaten, alle Großen desKönigreichs, alle Minister der auswärtigen Höfe,und gab in ihrer Gegenwart dem Granvella, derwieder zurückberufen war, Abschiedsaudienz. „Es„thut mir leid, sagte er zu ihm, daß man mich ge-zwungen hat, ihnen mit einer Härte,zu begegnen,„womit ihr Amt so wohl, als ihr eigenes Betragen,„sie den Rechten nach hätte verschonen sollen; al-lstem, ich mußte die Beschimpfungen, die man meinen„Gesandten angethan hatte, rächen, und denenselben„dadurch ihre Freyheit verschaffen, daß ich ihnen„die ihrige nähme. Ich gebe den friedfertigen Ab-richten , die ich stets bey ihnen verspürt habe, ein„rühmliches Zeugniß; ich weis, daß es nicht an ih-„ren Bemühungen gelegen hat, daß ihr Herr und„ich, gegen die Ungläubigen, durch einen gerechten„und dauerhaften Tractat, noch nicht vereini-get sind. Es liegt ihm ob, Dienste zu belohnen,„die ihm nützlicher hätten seyn können. Was„mich betrifft, so bin ich mir eine urkundliche und„rechtsbeständiger Rechtfertigung wegen der An-„klagen schuldig, mit welchen er sich unterstehet,„mich vor den Augen des ganzen Europens anzu-„schwärzen. Hören sie also, und geben sie ihrem„Herrn eine getreue Nachricht von allem dem, wasMan ihnen sage», wird.,,

Der