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Erstes Kapitel.
die Gesandten des Kaisers nach Compiegne, und < "
versprachen ihm, in dem Namen ihres Herrn, die r;;--Belehnttng mit dem Herzogkhum Mailand für ihn,oder für den Herzog von Orleans, und zugleichmachten sie ihm einenEntwurfdes Kaisers bekannt.
Dieses Entwurf betraf die Genter. Die al-lezeit zu wenig zu rath gezogene Erfahrung hatteumsonst gewiesen, daß die Niederländer die hart-näckigsten Köpfe, und die Einwohner von Gentdie hartnäckigsten unter den Niederländern waren:zu welchen schimpflichen Demüthigungen warennicht die lezken Grafen von Flandern aus demHause Dampicrrc, von denen zween berühmtenÄbenthcurern D'Artevelle, den Häuptern der em-pörten Genter, getrieben! die Fürsten aus demHause Burgund, die allesamt Krieger, sehr ge-bieterisch, und in der Regicrungskunst sehr erfah-ren gewesen, hatten die ungestüme Aufwallungendieses eigensinnigen Volks, ziemlich in Zaum zuhalten, und ihnen die Vorrechte, deren sie mis-brauchten, zu entziehen gewußt: ein jederAufruhrwar strenge bestraft worden, aber der Keim der-selben war nicht erstickt : und unter derMaria vonBurgund und den Fürsten des Hauses Oesterreichwaren diese Gährungen heftiger als jemals.
Flandern ») war das reichste und kostbarsteStück der Erbschaft dieser Maria von Burgund,und dessen Einwohner wären, wenn sie sich nurein wenig hatten wollen unterdrücken lassen, Carl
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