Band 
Vierter Theil.
Seite
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Erstes Kapitel.

der Erste, wenn er ihn würklich schuldig geglaubt ' ^

hätte, ihm dergestalt seine beyden andern Söhne tZZ?würde anvertrauet haben ? Aber wir haben be«reitS anderswo diesen ungerechten Verdacht, den derHaß vielmehr haben wollte, als wirklich hatte, hin-länglich widerlegt l).

Der König, der kaum von seiner Krankheitgeheilet war, gieng dem Kaiser bis nach Chatcl«herault *) entgegen: Er gab ihm daselbst sowohlals zu Amboisc, Blois, Orleans und Fontaine«bleau die prächtigsten Feste: aber nichts war mitdem Pomp zu vergleichen, womit der Kaiser sei- 154»nen Einzug in die Hauptstadt hielt. Die Be-schreibung davon findet man in dem Bclleforet.

Wir bemerken hier nur, daß die Prinzen von Ge-blüt?, die Cardinäle, alle Großen des Hofes, dasParlement, die Universität, alle Deputieren derStädte, alle obrigkeitlichen Personen diesen Ein-zug begleiteten"'). Der Connetable von Frank-reich gieng unmittelbar vor ihm, wie vor demKönige her, mit dem bloßen Degen in der Hand.

In allen Städten, wo der Kaiser durchging, ließer die Gefangenen loß und üble alle wohlthätigenBeweise der Landesherrschaft aus. Dieß ist diegrößte Ehre, die ein Souverain in seinen Staa-ten einen andern Souverain beweisen kan, indemer ihm das Recht Gnade zu erweisen, und Liebezu verdienen, überträgt.

Mitten

!) Man sehe das 8- Kap. des 4 ken BuchS.

*) Sleidan sagt nur bis nach Loches« baß er un-recht in Bcrry setzte.

m) 8 Iela,n. Lommem. l.» 12.