i6 Fünftes Buch.
Mitten unter diesen Festen und Ehrenbezeu-gungen war der Kaiser nicht gänzlich ohne Unruhe,und fühlte, wie kützlich die Umstände wären, inwelchen er stund. Nichts war in seinen Augenunbedeutend, nichts schien ihm von ungefehr: al-les, was er sahe, beuchte ihm überlegt, und mitVorsatz gethan: ein Zufall, ein Kinderspiel, einScherz, alles war genug ihn in Schrecken zusetzen.
Zu Amboise ergrif"), man weiß nicht wie,das Feuer eine seidene Tapete, und in einem Au-genblick war der Saal so voll Raucho), daß derKaiser beynahe erstickt wäre *). Er sagte. nicht,was er dabey dachte. Der König bemühete sichäusserst, aber vergebens, den Urheber dieser Ent-zündung zu entdecken; er ließ alle, auf welche dergeringste Verdacht fallen konnte, gesanglich ein-ziehen : aber der Kaiser übte sein edles Vorrechtaus, und ließ sie, wie die andern Gefangenen, inFreyheit setzen.
Dü Pleip erzählt, der Canzler Poyek**)sey,indem er ihm bey Tafel seine Aufwartung machen
wollen,
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*) Düpleix sagt, das Feuer sey von gar zu vielemRauchern entstanden, und Franz der Erste würd«den Parfumeur haben henken lassen, wenn der Kai-ser nicht für ihn gebethen hätte. Le Ferron erzählteben dieses.
Poyet war in dieser Canzlcrwürde dem dü Bvurggefolgek, und der dem dü Prat. Man sehe das 4.Kap. des ztttt Buchs.