Band 
Vierter Theil.
Seite
44
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44 Fünftes Buch.

>-' Briefen, die er an den König und an Langey

i;4t schrieb »), und womit er beide betrügen wollte,die ganze Abschculichkeit dieses Frevels eingestan-den. Er hatte geglaubt, wenn er diesen Meu-chelmord öffentlich verdämmere, so würde derVerdacht desselben auf ihn nicht fallen: allein, erhatte nur sich selbst verdammet, und es war ihmunmöglich, seinem eigenen Urtheile auszuweichen.

Der Kaiser war noch strafbarer als er, weiler ihm zum Werkzeuge gebraucht hatte, und er^ war auch öffentlich überwiesen. Der blinde Äs-ser einiger Spanischen Schriftsteller K ) hat sich un-terstanden, diesen Meuchelmord rechtfertigen zuwollen. Anton von Vera fragt bey Gelegenheitdesselben, ob nicht Benaja, derSohnIojadaauf Salomons Befehl hingegangen sey, denJoab selbst im Tempel zu ermorden, ob schonDieser Unglückliche, zur Rettung seines Le-bens , die Hörner des Altars ergriffen hatte.Schwerlich wird man die Schrift mit einer un-anständigeren Leichtsinnigkeit anführen können.Die beiden Thathandlungen, zwischen welchen Ve-ra eine Vergleichung anzustellen denkt, haben nichteinmal die entferntere Aehnlichkeit, die zuweilenschwärmerische Köpfe betrogen hat. Man mußgestehen, daß dieser an den Französischen Gesand-ten begangene Meuchelmord der Flecken ist, derLas Leben Carls des Fünften am meisten verun-staltet, und daß man daraus am ersten auf den

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