Erstes Kapitel. 77
Absicht gefallen lasten, da man ihn überredete, der»»vermuthete Angrif dieser Provinzen, und ihre 1542Eroberung würde desto leichter seyn, und ihm inder Folge, das Mailändische durch einen Tauschverschaffen. Aber alle Freunde des alten Mim-stcriumö, alle Freunde und Bewunderer des Monk^morency, und sonderlich die dü Bellays, wand-ten alles an, was ste konnten, um den König zubewegen, daß er den alten Entwurf fortsetzen,mit seiner ganzen Macht in Italien eindringen,und durch seine Gegenwart, oder wenigstens dieAbscndung einer mächtigen Armee, den glücklichenErfolg der geheimen Verständnisse, die ste imPicmontesischcn, und Mailändischen verschafthatten, unterstützen sollte. Sonderlich suchtensie ihn von dem Kriege in Roußillon abzuhalten,denn, wie ste sagten, so wäre eben dieß von allenProvinzen des Kaisers diejenige, wo man ihnam wenigsten angreiffen dürste. Gienge man miteiner kleinen Armee dahin, so würde ste überwäl-tiget, führteman eine zahlreiche hin, so würde stedurch Hunger aufgerieben werden: man würdedie Spanier bey ihrem eigenen Heerde, und vorihren Altären weit furchtbarer finden, als irgend-wo sonst; man würde den Kaiser mit dem Kernseiner Truppen daselbst antreffen K), die ein Sturmweit von den Küsten von Africa, wo der Kaiservon neuen eine unglückliche Unternehmung gewagtHatte, nach Spanien zurück geworfen. Der po-litische
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