Band 
Vierter Theil.
Seite
99
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Zweytes Kapitel. 99

war in dieser Unternehmung nicht glücklicher, alsin allen übrigen.

Als Langey sahe, daß sich der Marquis düGuasi nach Casal gezogen hatte, trug er dem Bou-tieres, der noch immer in Pignerol war , auf, ersollte sich bemühen Meister zu werden von Barges,einem kleinen Orte, der aber doch Pignerol von derGemeinschaft mit dem Marqnisat Saluzzo ab-schnitte. Boutiereö gehorchte, er nahm mit Sturmein Kloster ein, in welchem sich drey hundert Spa-nier verschanzt hatten, ließ sie über die Klingespringen, beschoß das Schloß mit seiner Artillerie,und zwang dadurch die Garnison zu capitulircn:Man gieng von beyden Seiten ein, daß sich dasSchloß an den Franzosen ergeben sollte, wenn derMarquis dü Guast sich innerhalb sechs Tagennicht zum Entsatz desselben zeigte: die Besatzunggab Geißeln. Dü Guasi eilte wirklich mit allerseiner Macht herbey: Boutiereö, der sich zuschwach fand, vor dessen Augen die Belagerungfortzusetzen, gab die Geißeln zurück, und führteseine Truppen wieder nach Pignerol. Dü Guasilief nach Quiers, über die Anschläge des Langeyein wachsames Auge zu haben, denn der machtevon Turin aus verschiedene Versuche in der Nach»barftbaft, und überraschte, »«erachtet aller Wach-samkeit des dü Guasi, manche Plätze in demMonkferrat. Für Leute, die den Krieg verstehen,mußte die Aufmerksamkeit dieser Leiben großetrFeldherrn ein lehrreiches und emuehmeüdss Scharr»spiel seyn, wie sie einander beobachteten, «pngrtf»

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