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Drittes Kapitel.
bey Valencienncs hatte thun müssen »). Inzwi- ' '
scheu i;i dieß doch ausgemacht, daß dieser Rück- *54?zug Franz des Ersten in weit besserer Ordnung,ohne Verwirrung, und selbst mit Vortheil gescha-he. Es ist ferner gewiß , daß Franz der Ersteseinen Zweck, nemlich die Aufhebung der Bela-gerung von Landrccy erhalten hatte; es ist sicher,daß er keine gründliche Ursache mehr hatte, eineSchlacht zu liefern, weil durch diese aufgehobeneBelagerung der Feldzug in den Niederlanden ganznatürlich gecndigct war. Aber man hätte nichtvermuthet, daß Franz der Erste, bey der Nacht,vor feinem Nebenbuhler aufbrechen würde, den erseit langer Zeit mit so vieler Hitze zu suchen schiene,und den er eben itzt zu einem baldigen, und un-vermeidlichen Rückzüge, der auch bald erfolgte, ge-zwungen haben würde. Es schiene Franz hättedenselben nur erwarten, beobachten, beunruhigen,und die Kaiserliche Armee so weit verfolgen müssen,als es die Sicherheit dieser neu eroberten Länderzu erfordern schiene.
Hätte der König diese Parthey ergriffen?), s>wäre, aller Wahrscheinlichkeit nach, Cambray vondem Kaiser, auf feinem Rückzüge nicht überraschtworden. Dieser Platz ") hakte in Frieden feinerFreyheit und seiner Vorrechte, mitten unter denStreitigkeiten dieser beiden Nebenbuhler, gegenwelche er die genaueste Neutralität beobachtete,ungcstöhrt genossen: aber der Bischof von Cam-
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o) t.. 15. p) Lelesr. rz. n zy.
') Caiiü-ray war eine freye Reichsstadt, und hatt«kein-' andre Herren, als ihre Bischöfe.