Band 
Vierter Theil.
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Iso Sechstes und letztes B- DrittesKap.

bray hatte für den Kaiser die angeerbte Neigungdes Hauses Crouy, aus welchem er hcrsiammete.Der Kaiser siößte, durch Hülfe des Bischofs, denBürgern von Cambray einen 'Argwohn ein, gegenFranz den Ersten. Der König, sagte man ihnen,wollte sich ihrer Stadt bemächtigen, ihnen ihre Vor-rechte nehmen, und ihre Freyheit vernichten. DieEinwohner hatten sich bereden lasten g), gegen dieseehrsüchtigen Anschläge, zu ihrer Sicherheit cinCi-tadcll zu bauen: wie sie dasselbe selbst besetzen sollten,so konnten sie nicht voraus sehen, daß ihnen diese Be-hutsamkeit schädlich werden würde: inzwischen er-schien der Kaiser, von dem sie nichts arges vermuthe-ten, mic aller seiner Macht vor ihrer Stadt; derBischof war auf seiner Seite, und halb mit gutenWorten, halb mit Gewalt gezwungen, nahm dasCitadell eine Kaiserliche Besatzung ein. DieserVortheil tröstete denKaiser etwas über denSchimpf,daß er mit allen Völkern, die er aus Spanien, Ita-lien, Deutschland, den Niederlanden, und Englandzusammengebracht, vor einem so schlechten Ort alsLandrecy, der kürzlich erst in der Eile, und noch nichteinmal ganz befestiget war,den Kürzern gezoge hatte.

Mit dieser Unternehmung endigte sich in diesemJahre der Zcldzug in den Niederlanden. Der Kaiser,und dcrKönig hatten beinahe gleiche Vortheile: dennhatte Franz einige Oerter in Hennegau, und Luxem-burg erobert, so hatte der Kaiser den Herzog vonClc-ve überwunden, Cambray eingenommen, und konn-te sich rühmen, daß er seinen Feind den Rückzug vorihm hatte nehmen sehen. VÜ'kktZ

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