Band 
Vierter Theil.
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165
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Viertes Kapitel.

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dige Streifereyen müde machen, und ihnen viel- ^leicht selbst Turin, und alles,, was zwischen den i;4ZAlpen und dem Po lag, entreißen: wenigstensschnitte man ihnen alle Gemeinschaft mit denenPlätzen ab, die Carignan gegen Morgen und ge-gen Mittag liegen. Dieß war der Plan desMarquis dü Guast. Boutieres, der sich nicht imStande sahe Carignan zu behaupten, wollte esschleifen lassen, um die Ausführung des Entwurfsdes Marquis dü Guast zu hindern: aber dü Gu-ast war zu hurtig, und kam ihm zuvor: er ver-jagte die Arbeiter, febelte die Franzosen nieder, dieihnen zur Bedeckung dienten, zog als Sieger inCarignan ein, und ließ die Werke so gut wiederherstellen, daß es einer der festesten Platze Itali-ens ward. Die übrigen Französischen Truppen,die dem dü Guast vor Carignan entwischt waren,retteten sich nach Mondovi, dessen Besatzung ih-ren Rückzug begünstigte.

Einige in der Provenze, im Delphinat undder Schweitz angeworbene neue Völker hatten denBoutier.es wieder in den Stand gefetzt, das Feldzu halten; er rückte also in die nördlichen Gegen-den von Piemont, nahm einige kleine Plätze ein,und rückte vor Pvrca, um dasselbe zu belagern:aber hier endigte sich sein Commando. Der Kö-nig machte sich von den Gaben des Boutieres ei-ne geringe Vorstellung: er legte ihm den Verlustvon Carignan zur Last, den / wie er glaubte,Boutieres hätte verhindern können, wenn er alleVölker, die er noch hatte, zur Vertheidigung die»

fts